Kategorie: Folklore

Lätare / Rosensonntag

Im Jahr 325 bestimmte das Konzil von Nicäa, dass Ostern auf den ersten Sonntag nach dem Frühlingsvollmond fallen, sowie zuvor eine vierzig Tage lange Vorbereitungszeit eingehalten werden sollte. Dieses Datum wurde nicht einfach beliebig gewählt, sondern deshalb, weil nach dem Alten Testament stets das jüdische Pessachfest auf dem Frühlingsvollmond fällt. Mit der Terminbestimmung des Konzils wurde einfach sicher gestellt, dass die Christen nicht plötzlich das jüdische Fest begingen. Weiter lesen

Rosenmontag

Clownskostüm

Lieber Rosen am Montag, als Asche am Mittwoch

–Anonym

Dieses Jahr ist das Motto des Kölner Rosenmontagzugs „ZOKUNF, MER SPINGKSE WAT KÜTT“. Zu Hochdeutsch übersetzt: „Zukunft, wir schauen mal, was kommt“. Dieses Motto lenkt den Blick darauf, dass das Festkomitee Kölner Karneval 2023, also in 9 Jahren, 200 Jahre alt wird. Da wollten sie dann doch mal darüber nachdenken, wie den die Welt und der Kölner Karneval wohl in der Zukunft aussehen mag. Weiter lesen

Rosen am Valentinstag

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Das Herz und die Rose sind das einzig Unvergängliche.

Paracelsus 1493 – 1541

Rote Rosen, so weiß jedermann, sind ein Symbol für Liebe. Weniger bekannt ist, dass man durchaus auch andersfarbige Rosen am Valentinstag überreichen kann. Lavendelfarbene Rosen etwa, denn sie sind ein Symbol für Liebe auf dem ersten Blick. Oder wie sieht es mit Rosen in hellrosa aus, um  Bewunderung auszudrücken? Weiter lesen

Rosensteuer

"Unser Hochzeitstag" im Freilichtmuseum Vogtsbauernhof

Bild mit freundlicher Genehmigung des Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof. Urhebers: Karl Schlessmann.

An des Beetes Umbuschung, brach sie Rosen zum Kranz, feurig prangte die Mischung rings im tauigen Glanz. Ros’ auf Ros’ in das Körbchen sank, purpurrot und wie Silber blank.
Aus Gedicht von Johann Heinrich Voss (1751 – 1826)

Friedrich Schnack, 1888 geborener deutscher Dichter, Schriftsteller und Journalist, war für seine Gartenbücher, sowie naturkundlich-poetischen Sachbüchern bekannt. Weiter lesen

Es ist ein Ros’ entsprungen

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Das Weihnachtskonzert ist für Chöre der Höhepunkt des Jahres. Dazu müssen natürlich Weihnachtslieder her. Diese gibt es wie Sand am Meer, in allen möglichen, sogar mitunter unüblichen Sprachen. Haben Sie etwa einmal „Oh, Tannenbaum“ in Tagalog, der offiziellen Philippinischen Sprache gehört? Ungewöhnlich fürs Deutsche Ohr, aber sehr hübsch. Unter dem Chorrepertoire findet sich auch „Es ist ein Ros’ entsprungen“. Nicht wenige Chormitglieder rätseln während den Proben, was denn so weihnachtlich an diesem Lied sei über ein Ross, und wieso es nur mit einem „s“ geschrieben wird. Weiter lesen